Als ich mich das erste Mal intensiver mit EVP beschäftigt habe, war ich überrascht, wie viele unterschiedliche Menschen sich damit auseinandergesetzt haben – von Hobbyforschern mit alten Kassettenrekordern bis zu bekannten Namen der Parapsychologie. Ich saß stundenlang vor alten Aufnahmen, las historische Berichte und Diskussionen und merkte schnell: Hinter den Stimmen steckt nicht nur ein Haufen Mythen, sondern auch eine echte Forschungsgeschichte – mit Pionieren, Forschungsmethoden und lauten Kontroversen.in diesem Überblick nehme ich dich mit auf eine Reise durch die wichtigsten Persönlichkeiten und Forscher, die sich mit EVP beschäftigt haben. Ich stelle dir die Pioniere vor,die frühen Experimente und die Methoden,die verwendet wurden,aber auch die Skeptiker und die heutige Szene rund um Instrumentelle Transkommunikation. Ziel ist, dass du am Ende einen klaren Eindruck davon hast, wer sich warum mit EVP befasst hat und welche Erkenntnisse – oder offenen Fragen – daraus entstanden sind.
Meine EVP Recherche: berühmte Forscher und Fälle,methodische Einblicke,kritische Bewertung und konkrete Empfehlungen für dich
Als jemand,der mich jahrelang mit EVP und ITC beschäftigt hat,habe ich die klassischen Namen immer wiederstudiert – nicht als Gläubiger,sondern als neugieriger Forscher. Dabei sind mir einige Persönlichkeiten und Experimente aufgefallen, die in der Community und in der Literatur immer wieder zitiert werden.
Friedrich Jürgenson war für mich ein Einstiegspunkt: Er war ein schwedischer Künstler, der Ende der 1950er Jahre angeblich Stimmen auf Schallplatten entdeckte. Ich habe seine Aufzeichnungen analysiert und sehe sie oft als historisches Fundament der EVP-Bewegung – interessant, aber methodisch nicht immer sauber dokumentiert.
Konstantin Raudive ist eine Figur, die man nicht umgehen kann. Er sammelte Tausende von Aufnahmen, popularisierte die Methode und schrieb (unter anderem) Bücher über dieses Phänomen. Ich bewundere seine Beharrlichkeit, finde aber, dass modernere Standards - etwa klare Protokolle und Blindkonditionen – oft fehlen.
Ein weiterer bekannter Fall sind die Scole-Experimente aus Großbritannien (1990er).Sie kombinierten physische Phänomene mit EVP-ähnlichen Aufnahmen. Ich habe mir die Protokolle angesehen: spannend, mit spektakulären Behauptungen, aber auch hier fehlen mir wieder saubere Kontrollen und unabhängige Replikationen.
In der fachkritik tauchen außerdem Namen wie William G. Roll auf, der als Parapsychologe viele Feldfälle untersuchte. Seine Arbeiten haben mir geholfen,psychologische Aspekte (z. B.Erwartungshaltungen) besser zu verstehen - also warum Menschen in Rauschen worte zu hören glauben.
Ein oft übersehener, aber für Methodiker wichtiger Forscher ist Vic Tandy. Er zeigte, wie Infraschall und elektromagnetische Felder Wahrnehmungen und sogar Halluzinationen triggern können.Für mich ist das ein gutes Beispiel, wie physikalische Effekte scheinbar „paranormale“ Erfahrungen erzeugen können.
In der modernen Szene sind viele Hobbyforscher und kleine Forschungsgruppen aktiv. ITC-Foren, YouTube-Kanäle und Privatprojekte haben die Datengrundlage enorm erweitert - was toll ist, aber auch die Qualität sehr variabel macht. ich schaue mir deshalb jede Aufnahme immer kritisch an.
Hier eine kurze Übersicht bekannter Personen/Fälle, die mir bei meiner Recherche am häufigsten begegnet sind:
| Person/Fall | Herkunft | Kurzbeschreibung |
|---|---|---|
| Friedrich Jürgenson | Schweden | Frühe Tape-Funde, Pionier der EVP |
| Konstantin Raudive | Europa | Sammlung Tausender Aufnahmen, Publikationen |
| Scole-experiment | UK | Physische Phänomene + EVP, umstritten |
| Vic Tandy | UK | Infraschall-Effekte erklärt Wahrnehmungen |
Methodisch habe ich gelernt: die frühen Tape-Aufnahmen sind faszinierend, aber analoges Schneiden und laute Verstärkung schaffen Artefakte. Wenn du historische Aufnahmen untersuchst, prüfe immer die Kette der Aufbewahrung und eventuelle Nachbearbeitung.
Heute funktionieren viele Untersuchungen digital: hohe Samplingraten (z. B. 96 kHz, 24 Bit), unkomprimierte Formate (WAV), und Spektralanalyse mit Software wie Audacity, Izotope oder Spek. Ich empfehle, immer rohdaten zu behalten – Nachbearbeitung darf erst nach Dokumentation stattfinden.
Bei der Bewertung denke ich immer an drei Fallen: Pareidolie (das Gehirn erkennt Muster), Erwartungsbias (du hörst, was du hören willst) und technische störungen (Funküberlagerung, Harmonische, Rauschen). **Skepsis ist keine ablehnung, sondern ein Werkzeug.**
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Als kritische Kontrolle setze ich oft mehrere Recorder gleichzeitig ein (z. B.ein digitales Diktiergerät + Smartphone + ein portabler Rekorder), dazu einen offenen UKW/AM-Scanner, um Radiobleed zu identifizieren. Stimmen, die nur auf einem Gerät auftauchen, verlieren für mich stark an Evidenz.
Hier ein kleiner praktischer Methoden-Check, den ich dir empfehle:
- Mehrere Geräte gleichzeitig aufstellen
- Unkomprimiertes Format verwenden (WAV)
- Umgebung dokumentieren (Temperatur, EM-Quellen, Zeugen)
- Blind-Transkription durch dritte
Für dich konkret: Starte mit einfachem Equipment – ein externes Mikro (Richtcharakteristik beachten), ein qualitativ guter Rekorder und ein Radio-Scanner.Teste zuerst alle Geräte zuhause, um typische Artefakte kennenzulernen.
Wenn du eine Session planst, mache eine schriftliche Checkliste: Zeit, Ort, Geräte-IDs, Batteriestand, Zeugen, kurze Stille- und Rauschaufnahmen vor/nach der Session. Ich garantiere dir: gute Dokumentation erspart dir später viel diskussion.
Zum Experimentier-Protokoll, das ich selbst verwende: 1) 10 Minuten Baseline (Stille), 2) 20 Minuten aktive Session (Fragen/Stimulus), 3) 10 Minuten Nachaufnahme. Dabei: immer mindestens zwei unabhängige Geräte und einen Radio-Scanner laufen lassen.
Zum Abschluss – und das ist mir wichtig: **Bleib respektvoll und ethisch**. EVP-Sessions können bei Beteiligten Emotionen auslösen. Frage immer um Erlaubnis, informiere Mitforscher, und veröffentliche nur mit Zustimmung der Beteiligten.
Fragen & Antworten
Wer gilt als Pionier, wenn man fragt: „Welche berühmten Personen oder Forscher haben sich mit EVP beschäftigt?“
Ich nenne hier zwei Namen, die immer wieder auftauchen: Friedrich Jürgenson, der Ende der 1950er jahre beim Aufnehmen von Vogelstimmen angeblich erste Stimmen entdeckte, und Konstantin Raudive, der in den 1960er Jahren die Methode systematisierte und tausende Aufnahmen analysierte. Beide gelten als die klassischen Pioniere der EVP-Forschung.
Gibt es Wissenschaftler aus der akademischen Forschung, die EVP ernsthaft untersucht haben?
Aus meiner Recherche: klassische Naturwissenschaftler haben EVP kaum anerkannt untersucht. Unterstützung fanden EVP-Studien eher im Feld der Parapsychologie (z. B. Forscher wie Hans Bender oder William G. Roll beschäftigten sich mit verwandten Phänomenen). Das bedeutet: Es existieren Untersuchungen, aber keine allgemein akzeptierten, reproduzierbaren Beweise in etablierten Fachzeitschriften.
Welche rolle spielten Organisationen wie die IAEVP oder die Society for Psychical Research für die EVP-Forschung?
Ich habe erlebt, dass Organisationen wie die IAEVP (International Association for EVP) und die Society for Psychical Research Sammlungen, Fallberichte und Methoden bereitstellen, die Hobbyforschern und Wissenschaftlern gleichermaßen zugänglich sind. Sie fördern den Austausch, standardisieren teilweise Methoden und veröffentlichen Fallstudien – aber das ist nicht gleichbedeutend mit einem wissenschaftlichen Konsens.
War Thomas Edison wirklich an der Idee einer „Geistertelefon“-Technik beteiligt?
Edison wird oft in diesem Zusammenhang genannt. nach meinen Recherchen handelt es sich dabei eher um Anekdote und Spekulation: Edison äußerte einmal, dass er an Gerätetechnik interessiert sei, die feinste elektrische Signale empfängt, aber belastbare Belege, dass er gezielt EVP-Experimente durchgeführt hat, fehlen.
Gibt es moderne,technische Forscher oder Audioingenieure,die EVP methodisch untersuchen?
Ja - zunehmend arbeiten Audioingenieure,Radiotechniker und Hobbyforscher mit digitalen Filtern,Spektralanalysen und forensischen Methoden an EVP-aufnahmen. Aus meiner Erfahrung sind solche technischen Ansätze hilfreich, um Störquellen (Radioüberlagerungen, Übersprechen, Artefakte) aufzudecken; sie liefern aber selten eindeutige „beweise“ für übernatürliche Erklärungen.
Welche Unterschiede siehst du zwischen den klassischen Forschern (z. B. Jürgenson/Raudive) und heutigen Investigatoren?
Ich beobachte, dass klassische Pioniere oft analog und improvisiert arbeiteten und das Phänomen dokumentieren wollten. Heute nutzen ermittler digitale Aufnahmegeräte, Computeranalyse und Peer‑Review in Foren. Moderne Untersuchungen sind oft besser dokumentiert,während die frühen Fälle historisch bedeutsam,aber methodisch schwächer abgesichert sind.
kommen berühmte EVP-Forscher als „beweis“ für EVP in Frage?
Aus meiner Sicht nein – die Arbeit berühmter Forscher ist wichtig für die Geschichte der EVP, aber persönliche Berichte und einzelne Sammlungen ersetzen keine reproduzierbaren, kontrollierten Studien. Solange Ergebnisse nicht unabhängig und nach strengen Kriterien reproduziert werden, bleiben sie umstritten.
Wo kannst du verlässliche Informationen über die Arbeiten bekannter EVP-Forscher finden?
Ich empfehle, Primärquellen (Originalaufnahmen, Veröffentlichungen von raudive und Jürgenson), Archive der Society for Psychical Research und technische Analysen von Audioingenieuren zu prüfen. Achte darauf, ob Veröffentlichungen peer‑reviewt sind oder ob kritische Gegenanalysen vorliegen - das hilft dir, Aussagekraft und Grenzen der Befunde einzuschätzen.
wir sind ein Beratungsportal - wie nutzt ihr das Wissen über berühmte EVP-Forscher in eurer Arbeit?
Ich verwende die Erkenntnisse und historischen Fälle, um dich bei Fragestellungen zu EVP zu informieren, mögliche Fehlerquellen zu erklären und Methoden zur Prüfung von Aufnahmen zu empfehlen. Wir verkaufen keine eigenen Produkte; unsere Hinweise sind rein beratend und sollen dir helfen, kritisch und methodisch vorzugehen.
Wenn du möchtest, kann ich dir eine kurze Liste mit Primärquellen und kritischen Rezensionen zusammenstellen, die du selbst prüfen kannst.
Fazit
Zum Abschluss: Meine Reise durch die Geschichte des EVP-Forschens hat mir gezeigt, wie spannend und vielschichtig dieses Thema ist. Namen wie Friedrich Jürgenson und Konstantin Raudive sind mir besonders im Gedächtnis geblieben – sie gelten als Pioniere, deren Experimente und Aufnahmen das Interesse an elektronischen Stimmen erst richtig entfacht haben. Seitdem haben sich sowohl Parapsychologen als auch technische Spezialisten, Hobbyforscher und Skeptiker mit dem phänomen beschäftigt; Institutionen wie die Society for Psychical Research oder zahlreiche unabhängige Teams liefern dabei immer neue Perspektiven.
Für mich liegt der Reiz genau darin: EVP ist weder eindeutig bewiesen noch pauschal widerlegt. Es gibt Aufnahmen,die faszinieren,und Erklärungen von Attributen wie Rauschen,Pareidolie oder Aufnahmeartefakten,die man nicht ignorieren darf. Wenn du dich weiter damit beschäftigen willst,empfehle ich,die Originalaufnahmen anzuhören,die Methoden der Forscher zu studieren und gleichzeitig kritisch zu bleiben – also beides: offen für Neues und aufmerksam gegenüber technischen Fehlerquellen.
Ich persönlich finde, dass EVP am besten funktioniert, wenn man Neugier mit Methodik verbindet. Probier’s aus, hör genau hin und tausche dich mit anderen aus – vielleicht entdeckst du Überraschendes, vielleicht stört dich irgendwas an den Aufnahmen, und das ist auch schon ein Gewinn. Wenn du Fragen hast oder Tipps zu Aufnahme-Equipment und Analysetools willst, schreib mir ruhig – ich teile gern meine Erfahrungen.